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Spielplätze

Spielplätze für die gesunde Entwicklung des Kindes

Spielplätze sind ein wichtiger Ort für freies und spontanes Spielen außerhalb der häuslichen Umgebung. Mit Kletterwänden, Miniaturholzhäusern, Rutschbahnen, Schaukeln, Wippen, Sandkästen, Klettergeräten, Seilbahnen und vielem mehr, zumeist in Grünflächen integriert und dort, wo erforderlich, durch Zäune von umliegenden Straßen geschützt, bietet die Gemeinde Mühltal Kinderspielplätze in allen Ortsteilen an.

Virtuell können Sie hier schon mal unsere Spielplätze besuchen.

Viel Vergnügen!

 

 


Zukunftskonzept Spielplätze

Die Gemeinde Mühltal ist im Herbst 2017 an das Planungsbüro hofmann_röttgen aus Bensheim mit der Fragestellung „Wie sind unsere Spielplätze hinsichtlich Lage, Verteilung und Ausstattung einzustufen und was können wir verbessern?“ herangetreten.

Das Büro hat nun gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung ein Konzept entwickelt.

Zunächst fand seitens des Planungsbüros aufgrund einer Ortsbegehung eine Bewertung der Spielplätze aus fachlicher Sicht statt. Aber auch die Nutzer sollten mit eingebunden werden. Dazu wurden Fragebögen mit Angabe zu Nutzerstruktur, Erreichbarkeit der Spielplätze und Ausstattung entwickelt und bei Schulen, Kindergärten, Tageseltern und Vereinen verteilt und für Interessierte in der Stadtverwaltung ausgelegt und online gestellt. Die Fragebögen wurden gut angenommen, es gab über einhundert Rückläufe.

Insgesamt waren es überwiegend positive Rückmeldungen zu den Spielplätzen, wobei es auch sich wiederholende Kritikpunkte gab. Dies waren insbesondere nicht ausreichende Sitzgelegenheiten, fehlende Tische und mangelnde Beschattung.

Aus der fachlichen Bewertung des Büros und den Rückläufern der Fragebögen resultierte eine Bewertung der Spielplätze der einzelnen Gemeindeteile. Als Ergebnis der Untersuchung kann Folgendes zusammengefasst werden:

  • Alle Spielplätze sollten erhalten werden.
  • Stärkung einiger Anlagen, insbesondere unter Berücksichtigung des Naherholungswertes des Umfeldes (z.B. Lindwurmanlage als Eingangs-/ Ausgangspunkt in das Naherholungsgebiet „Wald“ oder Stärkung der Anlage am Datterichplatz als generationenübergreifendes Angebot)
  • Ersatz defekter Geräte durch multifunktionale Elemente, die nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Sitzen oder Liegen genutzt werden können (z.B. Stämme, Findlinge, Netze)
  • Reduktion der Spielgeräte und Schaffung von naturnahmen Spielräumen durch Geländemodulationen, Einbau von Stämmen und Findlingen mit einzelnen Spielelementen
  • Gliederung der Spielräume nach unterschiedlichen Nutzungen durch Pflanzungen, Geländemodulationen oder Einzelelementen zur Schaffung von abwechslungsreichen Räumen (Perspektivwechsel ermöglichen)
  • Berücksichtigung von Themen der Barrierefreiheit und Erreichbarkeit (Sitzplätze gut mit Kinderwagen erreichbar, Abstellmöglichkeiten, Aufenthalt für Begleitpersonen)
  • Schaffung von ausreichenden Schattenplätzen
  • Vereinheitlichung von Elementen zur Reduktion der Wartungskosten.

Hier finden Sie die im Ergebnis entstandenen Konzeptpläne:

Gesamtplan

Nieder-Ramstadt

Traisa

Nieder-Beerbach

Trautheim

Waschenbach

Frankenhausen

Wie geht es auf den Spielplätzen weiter?

Im vergangenen Jahr wurden auf den öffentlichen Spielplätzen zunächst die durch die Fanta Spielplatzinitiative bezuschussten Projekte umgesetzt. Dazu wurde auf dem Spielplatz Bordenbergweg in Trautheim ein Stehkarussell aufgebaut, der Spielplatz Im Hag in Nieder-Ramstadt hat neue Bolzplatztore erhalten und auf dem Spielplatz Lindwurmanlage in Nieder-Beerbach wurde eine neue Nestschaukel errichtet.

Auf dem Spielplatz Am Lohberg in Nieder-Ramstadt konnten durch den gemeindlichen Bauhof im Frühjahr 2019 bereits erste Umgestaltungsmaßnahmen vorgenommen werden. Der Spielplatz wurde mit einer Hecke eingefasst, ein Teilbereich wurde neu modelliert, eingesät und mit einer Picknickgruppe bestückt. Dank der Spende eines Anwohners konnten zudem zwei Bäume als Schattenspender gepflanzt werden. Eine Kleinkindrutsche soll im Frühjahr und eine Balanciermöglichkeit bis zum Herbst 2020 realisiert werden.

Neben den öffentlichen Spielplätzen konnte im vergangenen Jahr auch im Schwimmbad in Traisa, dank einer großzügigen Spende des Fördervereins Kinder & Jugend Traisa e.V., ein neues Spielgerät aufgestellt werden.

Auf welchen Spielplätzen als nächstes gearbeitet wird, ist nun in Politik und Verwaltung zu besprechen. Die beschlossenen Arbeiten müssen dann, entsprechend ihrer Priorität, in die vielen anderen Aufgaben und Projekte der Verwaltung eingeordnet werden.

Aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahlen der Gemeinde und der guten Lage im Ballungsraum ist es der Verwaltung und der Politik wichtig, attraktive Wohn- und Lebensräume für die Bürger zu bieten und die bestehenden Spielangebote beizubehalten und sukzessive zu stärken.