Mühltal in Zahlen | Gemeinde Mühltal
Fläche und Bevölkerung

GEMARKUNGSFLÄCHE: in km²

  • Nieder-Ramstadt, Trautheim, In der Mordach: 10,27
  • Traisa: 2,27
  • Nieder-Beerbach: 8,25
  • Frankenhausen: 2,40
  • Waschenbach: 2,16
  • Mühltal gesamt: 25,35

WOHNBEVÖLKERUNG: Stand 1.6.2020 (mit Nebenwohnungen)

  • Nieder-Ramstadt und In der Mordach: 5491
  • Traisa: 3058
  • Nieder-Beerbach: 1885
  • Trautheim: 2498
  • Frankenhausen: 732
  • Waschenbach: 623
  • Mühltal gesamt: 14287

FLÄCHE LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT: in km²

  • Nieder-Ramstadt, Trautheim, In der Mordach: 7,59
  • Traisa: 1,18
  • Nieder-Beerbach: 7,36
  • Frankenhausen: 1,90
  • Waschenbach: 1,72
  • Mühltal gesamt: 19,75

ERHOLUNGSFLÄCHE: in km²

  • Nieder-Ramstadt, Trautheim, In der Mordach: 0,07
  • Traisa: 0,23
  • Nieder-Beerbach: 0,03
  • Frankenhausen: 0,003
  • Waschenbach: 0,02
  • Mühltal gesamt: 0,35

Gemeindewald

Stand 05.08.2020

Zum Gemeindewald Mühltal gehören rund 311,5 Hektar Waldfläche. Mit Nebenflächen und Wegen beträgt die Gesamtfläche 358,9 Hektar.

Der Schwerpunkt des Gemeindewaldes Mühltal liegt überwiegend westlich von Waschenbach und Frankenhausen, ferner in den Gemarkungen Nieder-Beerbach, Nieder-Ramstadt und Traisa.
Der Gemeindewald wird durch die Revierförsterei Mühltal (Forstamt Darmstadt) betreut.
Der Waldbestand wird überwiegend durch die Baumart Buche (79%) geprägt.

Eigentlich bieten sehr tiefgründige, gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Böden, ausreichend Niederschlag und eine lange Vegetationszeit bieten ihr optimale Wuchsbedingungen.
Leider wird der Gemeindewald aktuell jedoch auch von den fehlenden Niederschlägen und sinkenden Grundwasserspiegeln sowie Schädlingen beeinträchtig.

 In der letzten Forsteinrichtung für die Jahre 2016 bis 2025 wurde der jährliche Hiebsatz auf 1.907 Festmeter festgelegt.

Die Gemeinde hat als wichtigste Ziele die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes definiert.

Bereits seit den 80er Jahren wird der Gemeindewald nach den Grundsätzen des naturnahen Waldbaus bewirtschaftet, d.h. z.B. natürliche Verjüngung der Hauptbaumarten, weitgehender Verzicht auf Kahlschläge und den Einsatz von Chemie im Wald, Förderung von Mischbeständen, Einbringen von standortgerechten Mischbaumarten durch Voranbau (z.B. Wildkirsche, Linde) und die Erhaltung und Förderung von Waldstrukturen, die für den Naturschutz von besonderer Bedeutung sind.
Der Gemeindewald Mühltal ist nach PEFC und FSC zertifiziert.
Als besonders geschützte Biotope sind das Traisaer Köpfchen und der Wald auf dem Lohberg ausgewiesen.

Zur Übersicht hier:

Waldbesitzkarte Gemeinde Mühltal