Bürgermeister und Wirtschaftsförderung zu Besuch bei 3defacto | Gemeinde Mühltal

Bürgermeister und Wirtschaftsförderung zu Besuch bei 3defacto


Wenn Standardlösungen im Maschinen- und Anlagenbau an ihre Grenzen stoßen, ist 3defacto gefragt: Seit der Gründung im Jahr 2000 hat sich das Unternehmen von einem kleinen Ingenieurbüro zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt. Heute arbeiten mehr als 80 Mitarbeitende an insgesamt drei Standorten an individuellen technischen Lösungen. Bei einem Unternehmensbesuch am Hauptsitz in Nieder-Ramstadt haben Bürgermeister Niels Starke und Wirtschaftsförderin Ines Schöcker Einblicke in die Arbeit des Unternehmens erhalten und sich mit der Geschäftsführung über aktuelle Entwicklungen und Zukunftspläne ausgetauscht.

3defacto entwickelt und baut hochspezialisierte Maschinen und Anlagen für unterschiedlichste Branchen. Jede Lösung wird individuell geplant und auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten. Dabei werden die Anlagen aus Mühltal weltweit eingesetzt. „Der Standort in Nieder-Ramstadt bildet das Herzstück des Unternehmens“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Peter Ahlmer. „Hier greifen Entwicklung, Engineering und praktische Umsetzung nahtlos ineinander. Besonders die enge Vernetzung mit der Rhein-Main-Region sowie die Nähe zu Hochschulen und technischen Ausbildungsstätten schaffen ideale Voraussetzungen für Innovation, Fachkräftegewinnung und nachhaltiges Wachstum.“

Seit Anfang 2026 verstärkt Julian Gieg als weiterer Geschäftsführer die Unternehmensleitung. Unter der Marke „Copier – Brand of 3defacto GmbH“ bündelt man zudem seit einigen Monaten spezialisierte Lösungen für die industrielle Rohrbearbeitung und automatisierte Rohrfertigung. Darüber hinaus reicht die Bandbreite der Projekte von Maschinen für die Montage großer Räder für Bau- und Landmaschinen bis hin zu Lösungen für die Herstellung von Komponenten im Freizeitparkbereich, etwa für Achterbahnrollen. Laut Peter Ahlmer hat es bisher keinen Auftrag zweimal gegeben.

Während des Rundgangs durch die Produktions- und Entwicklungsbereiche konnten sich Bürgermeister Niels Starke und Wirtschaftsförderin Ines Schöcker einen Eindruck verschaffen, wie aus technischen Ideen maßgeschneiderte Maschinenlösungen entstehen. Dabei wurde deutlich, wie viel Know-how und Präzision hinter den Projekten steckt. „Wer durch die Produktionshallen von 3defacto geht, spürt schnell den Innovationsgeist des Unternehmens. Hier wird mit hoher technischer Kompetenz und eigener Fertigungstiefe mutig nach vorne gedacht“, betont Bürgermeister Niels Starke. „Betriebe wie 3defacto sind ein großer Gewinn für unseren Wirtschaftsstandort in Mühltal.“

Auch für die nächsten Jahre setzt das Unternehmen auf weiteres Wachstum. Neben einem geplanten Ausbau des Standorts im Gewerbepark „Auf Ruckelshausen“ will man die Kompetenzen insbesondere in den Bereichen intelligente Anlagen und digitale Services laut Peter Ahlmer weiter ausbauen. „Gleichzeitig wird in Infrastruktur und Personal investiert. In den kommenden fünf bis zehn Jahren sieht sich das Unternehmen als weiterwachsender, international etablierter Technologiepartner für innovative Maschinenlösungen“, so Ahlmer.